In Genf, im Stadtteil Champel, werden drei Wohngebäude aus den 1970er-Jahren umfassend renoviert. Das Projekt umfasst eine energetische Sanierung, den Umbau im Bestand sowie eine Aufstockung um zwei Geschosse. Die Arbeiten erfolgen im bewohnten Zustand. Insgesamt werden 70 Wohnungen modernisiert und durch die Aufstockung 15 zusätzliche Einheiten geschaffen. Die bauliche Ergänzung folgt dem Prinzip der inneren Verdichtung und stärkt den bestehenden Siedlungszusammenhang.
Im Zentrum steht die energetische Erneuerung der Gebäude. Dazu gehören die Erneuerung der technischen Anlagen, die Überarbeitung der Fassaden sowie der Anschluss an zeitgemässe Energielösungen. Angestrebt wird das Minergie-Renovationslabel.
Die architektonische Weiterentwicklung knüpft an den Bestand an und nimmt Bezug auf das benachbarte Mehrfamilienhaus, dessen Fassaden ebenfalls erneuert werden. Die neuen Wohnungen bieten differenzierte Grundrisse und sind auf heutige Wohnformen ausgerichtet.
Das Erdgeschoss wird neu organisiert und schafft zusätzliche Flächen für die Bewohnenden sowie quartierbezogene Nutzungen. Die Aussenräume werden im Rahmen eines Landschaftsprojekts aufgewertet, bewaldete Flächen werden integriert. Dies fördert sowohl die Lebensqualität als auch die Biodiversität.