Die Attisholz-Arena ist eröffnet

Rund zwei Jahre nach der Übernahme der ehemaligen Zellulosefabrik Attisholz durch die Halter AG, wurde das Attisholz für das Publikum geöffnet. In Anwesenheit von Kantons- und Gemeindevertreter fand heute die Einweihung der Arena im Aussenbereich der Säulenhalle statt. Höhepunkt des Anlasses war das Sommerkonzert des Theater Orchester Biel Solothurn.

Die Solothurner Regierungsräte Brigit Wyss und Roland Fürst, sowie die Gemeindepräsidentin von Riedholz, Jasmine Huber-Wenger, durchtrennten das Absperrband und übergaben das Areal der Öffentlichkeit. Am Festakt nahmen neben Halter-CEO Markus Mettler und zahlreichen Gästen auch ehemalige Mitarbeiter der Attisholz-Infra, der letzten Betreiberin der Zellulosefabrik, teil. Im Anschluss an die Grussworte spielte das Theater Orchester Biel Solothurn ein Sommerkonzert unter dem Motto «Tango Symphonique» und stellte damit auch gleich das grosse Potenzial des Veranstaltungsortes für die Region unter Beweis.

 

Vor rund einem halben Jahr starteten die Bauarbeiten für die Aussenanlagen auf dem Areal. Über den neuen öffentlichen Boulevard gelangen die Besucherinnen und Besucher zur zentralen Arena mit rund 800 Plätzen. Über die Arena, die auch als Treppe dient, erreicht man den Vorplatz zum ehemaligen Säureturm und der Kiesofenhalle. Hier standen einst in den Boden eingelassene Lagertanks, deren Vertiefungen für einen nicht alltäglichen Kinderspielplatz umgenutzt wurden. An die Beschattung haben die Projektverantwortlichen auch gedacht und Bäume zwischen die Spielmöglichkeiten gepflanzt sowie die Arena überdacht.

 

Zeitgerecht zum Abschluss der ersten baulichen Etappe hat auch die Kantine Attisholz ihren Vollbetrieb aufgenommen und die Räumlichkeiten um einen Salon bzw. eine Galerie erweitert. Die Kantine wird durch den bekannten Gastronom Ueli Wüthrich betrieben. Anlässlich der heutigen Eröffnung zeigte der Verein BTS die Buchpräsentation «recording 2.0». Die Publikation erscheint bereits zum zweiten Mal und dokumentiert das künstlerische Schaffen mit Beiträgen aus Wissenschaft, Umwelt, Raumgestaltung und Literatur – oder in den Worten von Vereinspräsident Werne Feller: «kreative Eruptionen in Bildwerk und Worterguss».